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Lerneinheit 4: Assessment und Entscheidungsfindung

Modul 4 · Palliative Care und Onkologie

Assessment und Entscheidungsfindung

Dieses Modul fokussiert Beobachtung, Einschätzung und pflegefachliche Urteilsbildung als Grundlage verantwortlicher Entscheidungen.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Pflegepraxis, Bildung oder Management einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Assessment und Entscheidungsfindung" wird das Thema Palliative Care und Onkologie aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Die Übersichtsarbeit von Kesseli und Hantikainen untersucht die Rolle von Pflegepersonen in der Palliative Care und deren Erfahrungen.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Wie Pflegende ihre Rolle in der Palliative Care erleben

Wie Pflegende ihre Rolle in der Palliative Care erleben

Miriam Kesseli, Virpi Hantikainen · 2012 / Ausgabe 12 · S. 1 bis 1

Die Übersichtsarbeit von Kesseli und Hantikainen untersucht die Rolle von Pflegepersonen in der Palliative Care und deren Erfahrungen. Angesichts des steigenden Bedarfs an palliativer Versorgung, bedingt durch technologische Fortschritte und eine alternde Bevölkerung, wird die Bedeutung einer klaren Rollenverteilung in multiprofessionellen Teams hervorgehoben. Die Analyse von 14 qualitativen Studien identifizierte vier zentrale Kategorien der pflegerischen Rolle: Pflegeproze…

Vorschau: Familien in der ambulanten palliativen Betreuung. rOperationalisierung von Bedarfen und Belastungen zur Entwicklung eines Screeninginstrumentes.

Familien in der ambulanten palliativen Betreuung. rOperationalisierung von Bedarfen und Belastungen zur Entwicklung eines Screeninginstrumentes.

Michael Galatsch, Dr. Jörg große Schlarmann, Prof. Dr. Friederike zu Sayn Wittgenstein, Prof. Dr. Wilfried Schnepp · 2015 / Ausgabe 1 · S. 1 bis 1

Der Artikel behandelt die Herausforderungen, denen Familien in der ambulanten palliativen Betreuung in Deutschland gegenüberstehen, und die Notwendigkeit, deren Bedürfnisse und Belastungen besser zu erfassen. Trotz der hohen emotionalen und finanziellen Belastungen sind die Bedürfnisse der Familienmitglieder oft unzureichend berücksichtigt. Eine Literaturrecherche identifizierte 529 relevante Publikationen, die in acht Kategorien mit 38 Themengebieten zusammengefasst wurden.…

Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Palliative Care und Onkologie wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Palliative Care und Onkologie sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

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Heller, Geschichte der Hospizbewegung

Die Geschichte der Hospizbewegung in Deutschland: Heller, Geschichte der Hospizbewegung Der Hospiz Verlag. Ludwigsburg, 2012, 374 S., 34,90 €, ISBN 978-3-941251-53-3

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Leitfaden Palliative Care (Rezension)

Leitfaden Palliative Care (Rezension) Leitfaden Palliative Care (Bausewein, Claudia et al. (Hrsg.))Elsevier (Urban Fischer), München, 2010, 4. Aufl., 704 S., 46,95 €, Rezension von: Paul-Werner Schreiner

Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Pflege verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul fokussiert Beobachtung, Einschätzung und pflegefachliche Urteilsbildung als Grundlage verantwortlicher Entscheidungen.
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