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Informationen zum Verfahren

Review-Verfahren

Diese Seite beschreibt das wissenschaftliche Manuskriptverfahren bei hpsmedia: Qualitätssicherung, Rechte, Manuskriptgestaltung, Begutachtung, Zeitplan und sprachliche Anforderungen.

Gilt fürFormales Review bei Pflegewissenschaft und Pädagogik der Gesundheitsberufe; redaktionelle Fachprüfung bei Geschichte der Gesundheitsberufe
SkalaAblehnung, Major Revision, Minor Revision, Annahme, High Impact
DauerJe nach Thema, Gutachter:innenverfügbarkeit und Umfang mehrere Monate bis zur Publikation

Begutachtungsverfahren

Das Review der wissenschaftlichen Journals orientiert sich an anerkannten internationalen Standards, wie sie bei großen medizinischen Fachzeitschriften verwendet werden. Für jedes Manuskript werden zentrale Qualitätskriterien geprüft und zu einer Empfehlung zusammengeführt.

  • 1 Punkt bedeutet Ablehnung.
  • 2 Punkte bedeuten Major Revision.
  • 3 Punkte bedeuten Minor Revision.
  • 4 Punkte bedeuten Annahme.
  • 5 Punkte stehen für Best-case oder High Impact.

Publikation bei hpsmedia

hpsmedia publiziert wissenschaftliche Fachtexte im Gesundheitswesen und verbindet redaktionelle Prüfung, fachliche Begutachtung und professionelle Artikelproduktion. Ziel ist eine nachvollziehbare Qualitätssicherung von Einreichung bis Veröffentlichung.

Zeitschriftenprofile

  • Pflegewissenschaft: Beiträge für Wissenschaft, Forschung und Praxis der Pflege sowie konkrete Impulse für Praxis und Profession.
  • Geschichte der Gesundheitsberufe: historischer Diskurs zu Pflege- und Gesundheitsberufen mit redaktioneller Fachprüfung und wissenschaftlichem Erkenntnisinteresse.
  • Pädagogik der Gesundheitsberufe: berufspädagogische Beiträge, Bildungsfragen, forschungsbasierte Projektarbeiten, Reviews sowie methodische und wissenschaftstheoretische Texte.

Ablauf des Verfahrens

  • Der Eingang des Manuskripts wird bestätigt.
  • Mit der Annahme werden die für die Veröffentlichung erforderlichen Nutzungsrechte an hpsmedia eingeräumt.
  • Zweitveröffentlichungen im Kontext kumulativer Dissertationen können möglich sein und werden nicht pauschal als Eigenplagiat gewertet.
  • Ehrenautorenschaft wird ausgeschlossen.
  • Wissenschaftliche Manuskripte werden anonym im Peer-Review-Verfahren geprüft.
  • Das wissenschaftliche Fachgremium entscheidet über Annahme oder Ablehnung.
  • Nach Annahme erhalten Autor:innen eine druckreife Korrekturfassung zur Autorisierung.
  • Publikationssprache ist Deutsch.

Rechte und Nutzung

  • Autor:innen bestätigen, dass sie uneingeschränkt über die notwendigen Urheberrechte verfügen.
  • Der Beitrag darf keine Rechte Dritter verletzen.
  • Eingeräumt werden Rechte zur Vervielfältigung, Verbreitung und Wiedergabe für die Dauer des gesetzlichen Urheberrechts.
  • Dazu zählen Vorabdruck, Nachdruck, Sonderdruck, Übersetzung, Bearbeitung und Zusammenfassung.
  • Dazu zählen elektronische Speicherung, Datenbanknutzung, Download, Bildschirmwiedergabe und Bereitstellung für Dritte.
  • Dazu zählen fotomechanische Vervielfältigung, Kopienversand und vergleichbare Nutzungen.
  • Die Rechte können an Dritte im In- und Ausland weitergegeben werden, einschließlich Verwertungsgesellschaften und Dokumentenlieferdiensten.

Manuskriptgestaltung

  • Bitte reichen Sie das Manuskript als Word-Datei im Format DOCX, DOC oder RTF ein.
  • Die Artikelvorlage kann für Aufbau, Überschriften und Bearbeitbarkeit genutzt werden.
  • Interessenkonflikte sind zu benennen, wenn sie für den Beitrag relevant sind.
  • Ein Manuskript sollte in der Regel höchstens 25 Manuskriptseiten mit etwa 30 Zeilen umfassen.
  • Längere Manuskripte sollten vorab mit der Redaktion abgestimmt werden.
  • Der Text folgt der aktuellen deutschen Rechtschreibung.
  • Eine Zusammenfassung von etwa 800 Zeichen inklusive Leerzeichen wird vorangestellt und im Fließtext formuliert.
  • Das Literaturverzeichnis wird nach dem jeweils passenden Zitationsstil formatiert.
  • Für die Publikation ist ein Portraitfoto bereitzuhalten.

Ablauf der Begutachtung

  • Manuskripte werden elektronisch über diese Manuskriptzentrale eingereicht.
  • Nach der Einreichung erhalten Autor:innen eine Bestätigung mit Manuskriptnummer.
  • Der Status des Verfahrens ist im hpsmedia Benutzerkonto sichtbar.
  • Es werden nur vollständige, sprachlich ausgereifte und publikationsnahe Manuskripte in die Prüfung gegeben.
  • In der Regel werden zwei Gutachter:innen zugewiesen; in Einzelfällen kann eine dritte Einschätzung hinzukommen.
  • Das Verfahren ist doppelt blind.
  • Die Begutachtung kann je nach Artikelaufkommen etwa sechs bis acht Monate in Anspruch nehmen.
  • Nach Eingang der Gutachten informiert die Redaktion über Annahme, kleinere Überarbeitung, grundlegende Überarbeitung oder Ablehnung.

Aufbau der Beiträge

Wissenschaftliche Beiträge

  • Hintergrund und Zielsetzung.
  • Methode beziehungsweise Quellenlage.
  • Ergebnisse.
  • Diskussion und Ausblick.
  • Literaturangaben.

Erfahrungsberichte und Best-Practice-Berichte

  • Hintergrund und Motivation.
  • Beschreibung des Projekts und der Erfolgsfaktoren.
  • Kritische Reflexion.
  • Ausblick.
  • Literatur.

Positionspapiere, Literaturarbeiten, Reviews und sonstige Beiträge

  • Hintergrund und Motivation.
  • Material, Quellen, Methoden, Verfahrensweisen oder Feldzugang.
  • Ergebnisse, Erkenntnisse, Reflexion, Transfer oder Implikationen.
  • Diskussion.
  • Literatur.

Literatur

Literaturangaben müssen im Text eindeutig belegt und im Literaturverzeichnis vollständig aufgeführt werden. Dazu gehören Zeitschriftenartikel, Bücher, Buchbeiträge, Webseiten und graue Literatur. Für Pflegewissenschaft und Pädagogik der Gesundheitsberufe gilt APA; für Dr. med. Mabuse und Geschichte der Gesundheitsberufe ist Vancouver vorgesehen.

APA-Hinweise Vancouver-Hinweise

Zeitplan

  • Eingangsbestätigung: unmittelbar nach Einreichung.
  • Zuweisung an Gutachter:innen: häufig innerhalb von zwei bis vier Wochen, abhängig von Thema, Journal und redaktioneller Vorprüfung.
  • Erstellung der Gutachten: häufig mehrere Monate.
  • Rückmeldung der Redaktion nach Gutachteneingang: in der Regel innerhalb von zehn bis vierzehn Tagen.
  • Minor Revision: meist etwa sechs Wochen oder nach Absprache.
  • Major Revision: meist etwa sechs Wochen oder nach Absprache.
  • Zweite Begutachtungsrunde nach Überarbeitung: meist etwa sechs Wochen oder nach Absprache.
  • Layout, Lektorat und Artikelproduktion: je nach Journal, Artikellage und Umfang etwa zwei bis zwölf Wochen.
  • Veröffentlichung: nach redaktioneller Planung und in der Regel nach Reihenfolge des Eingangs.

Gendergerechte Sprache

Beiträge bei hpsmedia sollen gendergerecht formuliert sein. Ziel ist, Menschen in ihren tatsächlichen Rollen sichtbar zu machen und stereotype Sprachbilder zu vermeiden.

  • Verwenden Sie für Frauen weibliche Personenbezeichnungen und für Männer männliche Personenbezeichnungen.
  • Nutzen Sie bei gemischten Gruppen Doppelnennungen, neutrale Formen, Pluralformen oder direkte Ansprache.
  • Der Gender Gap kann verwendet werden, wenn er zur Textsorte passt.
  • Schrägstrichformen sollten sparsam genutzt werden, weil längere Texte dadurch schwer lesbar werden.
  • Nennen Sie Funktionen oder Institutionen, wenn Rollen im Vordergrund stehen.
  • Formulieren Sie um, wenn dadurch Lesbarkeit und Gleichbehandlung besser werden.
  • Schreiben Sie Vornamen von Autor:innen in Literaturverzeichnissen und Sachtexten nach Möglichkeit aus.
  • Vermeiden Sie Generalklauseln und stereotype Bilder.

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