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Lerneinheit 5: Interventionen und Handlungsmöglichkeiten

Modul 5 · Demenz und Langzeitpflege

Interventionen und Handlungsmöglichkeiten

Dieses Modul fragt, was konkret getan werden kann und welche Voraussetzungen Interventionen in der Praxis benötigen.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Pflegepraxis, Bildung oder Management einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Interventionen und Handlungsmöglichkeiten" wird das Thema Demenz und Langzeitpflege aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Die Studie untersucht die funktionalen Anforderungen an ein elektronisches Pflegedokumentationssystem in Pflegeheimen, insbesondere im Kontext der Demenzpflege.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Welche Anforderungen stellen Pflegeheime an ein elektronisches Pflegedokumentationssystem?

Welche Anforderungen stellen Pflegeheime an ein elektronisches Pflegedokumentationssystem?

Imhof, S.; H?ndler-Schuster, D.; Angerer, A. · 2021 / Ausgabe 3 · S. 45 bis 55

Die Studie untersucht die funktionalen Anforderungen an ein elektronisches Pflegedokumentationssystem in Pflegeheimen, insbesondere im Kontext der Demenzpflege. Das Studiendesign kombiniert qualitative Forschungsmethoden mit Design Thinking. Interviews mit Stakeholdern in Schweizer Pflegeheimen ergaben 127 Funktionen, die ein solches System abdecken soll. Die Studie identifiziert auch Die Studie behandelt die Entwicklung eines Pflegedokumentationssystems (PDS) durch Leitfade…

Vorschau: Das Heim und die AngehörigenDie Bedeutung des informellen sozialen Netzwerkes bei der Pflege und Versorgung demenzkranker HeimbewohnerErgebnisse einer empirischen Studie zu Netzwerkgröße und Zeitvolumen von Pflege und Betreuung bei pflegebedürftigen D

Das Heim und die AngehörigenDie Bedeutung des informellen sozialen Netzwerkes bei der Pflege und Versorgung demenzkranker HeimbewohnerErgebnisse einer empirischen Studie zu Netzwerkgröße und Zeitvolumen von Pflege und Betreuung bei pflegebedürftigen D

Burkhard Werner · 2008 / Ausgabe 4 · S. 1 bis 1

Der Text behandelt die Rolle des informellen sozialen Netzwerks bei der Pflege demenzkranker Heimbewohner in Deutschland. Demenzkranke stellen die größte Gruppe in der stationären Pflege dar, wobei viele Angehörige an ihre Grenzen stoßen, wenn sie diese betreuen. Die Studie zeigt, dass das informelle Netzwerk (Familie, Freunde) in der ambulanten Pflege eine größere Rolle spielt als das formelle Netzwerk (professionelle Pflege). Die Entscheidung zur Heimverlegung ist oft mit…

Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Demenz und Langzeitpflege wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Demenz und Langzeitpflege sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

Passende Rezensionen und Nachrichten

Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Pflege verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul fragt, was konkret getan werden kann und welche Voraussetzungen Interventionen in der Praxis benötigen.
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