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Lerneinheit 1: Grundlagen und Begriffe

Modul 1 · Demenz und Langzeitpflege

Grundlagen und Begriffe

Dieses Modul ordnet das Thema begrifflich ein und klärt, welche Konzepte für Forschung und Praxis tragfähig sind.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Pflegepraxis, Bildung oder Management einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Grundlagen und Begriffe" wird das Thema Demenz und Langzeitpflege aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Die Studie untersucht die aktuellen Bedingungen von Demenz-Wohngemeinschaften (DWGs) und Demenz-Wohnbereichen (DWBs) in Deutschland.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Zum aktuellen Stand der Demenz-(Pflege-) Wohngemeinschaft in Deutschland – ein systematischer Vergleich mit Demenz-Wohnbereichen in der stationären Altenpflege

Zum aktuellen Stand der Demenz-(Pflege-) Wohngemeinschaft in Deutschland – ein systematischer Vergleich mit Demenz-Wohnbereichen in der stationären Altenpflege

David Leopold, Tugba Dik, Verena Hepting, Tobias Meis, Burkhard Werner · 2019 / Ausgabe 8 · S. 1 bis 1

Die Studie untersucht die aktuellen Bedingungen von Demenz-Wohngemeinschaften (DWGs) und Demenz-Wohnbereichen (DWBs) in Deutschland. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der DWGs auf etwa 3.120 gestiegen, während 2.500 davon in die Untersuchung einbezogen wurden. Im Vergleich dazu wurden nur 3 % der ca. 3.000 DWBs in die Studie aufgenommen. Die Ergebnisse zeigen, dass sich die strukturellen Bedingungen der DWGs von den DWBs unterscheiden, die Klientel jedoch ähnlich ist.…

Vorschau: Psychische Belastungen und Beanspruchungen der Mitarbeitenden in Langzeit-Pflegeeinrichtungen für Demenzkranke. Vorteile ambulant betreuter Demenz-(Pflege-)Wohngemeinschaften gegenüber segregativen Demenz-Wohnbereichen in der stationären Altenpflege

Psychische Belastungen und Beanspruchungen der Mitarbeitenden in Langzeit-Pflegeeinrichtungen für Demenzkranke. Vorteile ambulant betreuter Demenz-(Pflege-)Wohngemeinschaften gegenüber segregativen Demenz-Wohnbereichen in der stationären Altenpflege

Prof. Burkhard Werner, David Leopold · 2018 / Ausgabe 9 · S. 1 bis 1

Der Fachtext untersucht die psychischen Belastungen und Beanspruchungen von Mitarbeitenden in Langzeitpflegeeinrichtungen für Demenzkranke, insbesondere den Unterschied zwischen segregativen Demenz-Wohnbereichen (DWBs) und ambulant betreuten Demenz-Wohngemeinschaften (DWGs). Eine Pilotstudie von 2010 und eine repräsentative Studie von 2017 zeigen, dass Mitarbeitende in DWBs signifikant höher belastet sind (58% vs. 29%) und beansprucht (51% vs. 35%) im Vergleich zu DWGs. Dies…

Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Demenz und Langzeitpflege wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Demenz und Langzeitpflege sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

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Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Pflege verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul ordnet das Thema begrifflich ein und klärt, welche Konzepte für Forschung und Praxis tragfähig sind.
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