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Lerneinheit 5: Interventionen und Handlungsmöglichkeiten

Modul 5 · Pflegequalität und Evidenz

Interventionen und Handlungsmöglichkeiten

Dieses Modul fragt, was konkret getan werden kann und welche Voraussetzungen Interventionen in der Praxis benötigen.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Pflegepraxis, Bildung oder Management einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Interventionen und Handlungsmöglichkeiten" wird das Thema Pflegequalität und Evidenz aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Der Text beschreibt ein Scoping Review über sport- und bewegungsorientierte Angebote für Pflegeheimbewohner/innen, um die Selbstständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen in Pflegeeinrichtungen zu erhalten.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Sportund bewegungsorientierte Angebote für Pflegeheimbewohner/innen – ein Scoping Review: Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren

Sportund bewegungsorientierte Angebote für Pflegeheimbewohner/innen – ein Scoping Review: Rahmenbedingungen und Einflussfaktoren

Hoppe, T.; Rolwes, M. · 2021 / Ausgabe 6 · S. 408 bis 418

Der Text beschreibt ein Scoping Review über sport- und bewegungsorientierte Angebote für Pflegeheimbewohner/innen, um die Selbstständigkeit und Lebensqualität älterer Menschen in Pflegeeinrichtungen zu erhalten. Es wurden 21 Interventions- und sechs Evaluationsstudien ausgewertet, um Erfolgsfaktoren für die Implementierung solcher Angebote zu identifizieren. Dabei wurden verschiedene Zielgruppen und Das Scoping Review untersucht die Auswirkungen und Erfolgsfaktoren von beweg…

Vorschau: Evidenzbasierte Unterrichtsentwicklung durch mehrperspektivische Evaluation – Ein methodisch abgesichertes Verfahren zur Verbesserung von Unterrichtsqualität

Evidenzbasierte Unterrichtsentwicklung durch mehrperspektivische Evaluation – Ein methodisch abgesichertes Verfahren zur Verbesserung von Unterrichtsqualität

Karin Reiber, Bärbel Wesselborg · 2013 / Ausgabe 6 · S. 1 bis 1

Der Artikel von Karin Reiber und Bärbel Wesselborg beschreibt ein evidenzbasiertes Verfahren zur Unterrichtsentwicklung in der Pflegeausbildung, das auf den Methoden der „Evidenzbasierten Methoden der Unterrichtsdiagnostik und -entwicklung“ (EMU) basiert. Ziel ist es, die Unterrichtsqualität durch empirisch fundierte Qualitätsmerkmale und die Einbeziehung verschiedener Perspektiven (Lehrende, Lernende, Selbst- und Kollegialevaluation) zu verbessern. Die Autoren betonen die B…

Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Pflegequalität und Evidenz wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Pflegequalität und Evidenz sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

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Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Pflege verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul fragt, was konkret getan werden kann und welche Voraussetzungen Interventionen in der Praxis benötigen.
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