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Lerneinheit 5: Interventionen und Handlungsmöglichkeiten

Modul 5 · Häusliche Pflege und Angehörige

Interventionen und Handlungsmöglichkeiten

Dieses Modul fragt, was konkret getan werden kann und welche Voraussetzungen Interventionen in der Praxis benötigen.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Pflegepraxis, Bildung oder Management einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Interventionen und Handlungsmöglichkeiten" wird das Thema Häusliche Pflege und Angehörige aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Die Studie untersucht das Kommunikationserleben von Angehörigen von Patienten mit Subarachnoidalblutung (SAB) auf der Intensivstation.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: „Informieren allein genügt nicht! “. Kommunikationserleben von Angehörigen auf der Intensivstation

„Informieren allein genügt nicht! “. Kommunikationserleben von Angehörigen auf der Intensivstation

Jürgen Maier, Rahel Naef, Martin R. Fröhlich, Dr. Elke Steudter · 2019 / Ausgabe 11 · S. 1 bis 1

Die Studie untersucht das Kommunikationserleben von Angehörigen von Patienten mit Subarachnoidalblutung (SAB) auf der Intensivstation. Angehörige empfinden in dieser belastenden Situation Unsicherheit und Stress, weshalb eine effektive Kommunikation mit Pflegefachpersonen entscheidend ist. Durch neun Interviews mit drei Angehörigen wurde ermittelt, dass diese Kommunikation sowohl auf der Beziehungs- als auch auf der Handlungsebene stattfindet. Angehörige wünschen sich sorgfä…

Vorschau: Unterstützungsmöglichkeit von Eltern Frühgeborener durch kontinuierliche Elternberatung im stationären Setting

Unterstützungsmöglichkeit von Eltern Frühgeborener durch kontinuierliche Elternberatung im stationären Setting

Thoma, R. · 2021 / Ausgabe 2 · S. 113 bis 123

Die vorliegende Literaturstudie beschäftigt sich mit der Unterstützung von Eltern Frühgeborener durch kontinuierliche Elternberatung im stationären Setting. Dabei werden die Bedürfnisse der Eltern, nationale und internationale Empfehlungen sowie konkrete Umsetzungsstrategien untersucht. Aktuelle Konzepte betonen die psychosoziale Betreuung der Eltern als wichtigen Bestandteil der Die psychosoziale Betreuung von Eltern von Früh- und Neugeborenen, insbesondere in neonatologisc…

Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Häusliche Pflege und Angehörige wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Häusliche Pflege und Angehörige sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

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Rezensionen Pflegewissenschaft

Männer in der Angehörigenpflege (Rezension)

Männer in der Angehörigenpflege (Manfred Langehennig, Detlef Betz, Erna Dosch): Männer in der Angehörigenpflege (Rezension) Beltz Juventa Verlag. Weinheim, Basel 2012, 137 Seiten, 23.95 Euro, ISBN 978-37799-2820-1

Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Pflege verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul fragt, was konkret getan werden kann und welche Voraussetzungen Interventionen in der Praxis benötigen.
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