Zum Inhalt springen
Kursinhalt

Lerneinheit 1: Grundlagen und Begriffe

Modul 1 · Häusliche Pflege und Angehörige

Grundlagen und Begriffe

Dieses Modul ordnet das Thema begrifflich ein und klärt, welche Konzepte für Forschung und Praxis tragfähig sind.

Lernziele

  • zentrale Begriffe zu diesem Aspekt erklären
  • ausgewählte Forschungsergebnisse beschreiben
  • die Relevanz für Pflegepraxis, Bildung oder Management einordnen
  • Handlungsmöglichkeiten für konkrete Situationen ableiten

Fachlicher Überblick

Im Modul "Grundlagen und Begriffe" wird das Thema Häusliche Pflege und Angehörige aus einer fachlichen und praxisnahen Perspektive betrachtet. Die Artikelgrundlagen helfen, Forschungsergebnisse nicht isoliert zu lesen, sondern mit konkreten Fragen aus Versorgung, Bildung, Management und professioneller Verantwortung zu verbinden. Ausgangspunkt ist unter anderem die Beobachtung: Die häusliche Pflege von pflegebedürftigen Menschen durch Angehörige hat eine hohe gesellschaftliche und gesundheitswirtschaftliche Bedeutung.

Artikelgrundlage

Diese Beiträge bilden die fachliche Grundlage des Moduls.

Vorschau: Unterstützung Angehöriger pflegebedürftiger Menschen – Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung von Angeboten in der ambulanten Pflege

Unterstützung Angehöriger pflegebedürftiger Menschen – Ansatzpunkte für die Weiterentwicklung von Angeboten in der ambulanten Pflege

Emmert-Olschar, S.; Prof.Dr. Schnepp, W.; Prof.Dr. B?scher, A. · 2020 / Ausgabe 6 · S. 383 bis 391

Die häusliche Pflege von pflegebedürftigen Menschen durch Angehörige hat eine hohe gesellschaftliche und gesundheitswirtschaftliche Bedeutung. Es ist wichtig, bedürfnisorientierte und qualitätsgesicherte Unterstützung für diese Angehörigen anzubieten. Eine Literaturanalyse hat ergeben, dass Angebote wie "Respite Care" für Angehörige relevant sind. Es wurden Bedingungen der In Der Text beschreibt verschiedene Aspekte von Unterstützungsangeboten für pflegende Angehörige, wie Z…

Vorschau: Häusliche Pflegearrangements als Ungleichheitsphänomen in der Langzeitversorgung

Häusliche Pflegearrangements als Ungleichheitsphänomen in der Langzeitversorgung

Noelle, M. ; Prof. Dr. Oetting-Roß,C. ; Englert, N. ; Prof. Dr. Büscher, A. · 2026 / Ausgabe 2 · S. 30 bis 44

Der Aufsatz untersucht häusliche Pflegearrangements als Ausdruck sozialer Ungleichheit in der Langzeitversorgung. Ziel ist es, mit Bourdieus Gesellschaftstheorie soziale Determinanten ungleicher Ressourcenverteilung in der Pflege sichtbar zu machen. Grundlage ist eine explorative Literaturrecherche in pflege-, gesundheits- und sozialwissenschaftlichen Datenbanken, ergänzt durch Zitationssuche und Webrecherche, um diskursprägende Publikationen zu identifizieren. Im Anschluss…

Kernaussagen

Hauptaussage

Das Thema Häusliche Pflege und Angehörige wird als Zusammenspiel von wissenschaftlicher Evidenz, professionellem Urteil und organisatorischen Rahmenbedingungen sichtbar.

Praxisrelevanz

Die Artikel regen dazu an, Routinen zu prüfen, Entscheidungen zu begründen und fachliche Entwicklung in konkrete Handlungssituationen zu übersetzen.

Offene Fragen

Welche Voraussetzungen braucht Ihre Einrichtung, damit diese Erkenntnisse wirksam werden können? Welche Daten, Kompetenzen oder Abstimmungen fehlen noch?

Transfer

Nutzen Sie die Artikel nicht nur als Literatur, sondern als Gesprächsanlass für Team, Lehre, Qualitätsentwicklung oder Fallbesprechung.

Praxistransfer

Reflexionsimpuls: Wählen Sie eine Situation aus Ihrer Praxis, in der Häusliche Pflege und Angehörige sichtbar wird. Welche Entscheidung müsste fachlich begründet werden? Welche Erkenntnis aus den Artikeln hilft dabei?

Zum Weiterlesen in CareLit

Ergänzende Treffer aus CareLit. Für den vollständigen Zugriff kann ein CareLit-Zugang erforderlich sein.

Passende Rezensionen und Nachrichten

Rezensionen Pflegewissenschaft

Reggentin, Freiwilligenarbeit

Freiwilligenarbeit in der Pflege: Reggentin, Freiwilligenarbeit W. Kohlhammer Verlag, Stuttgart 2012, 159 S., 29,90 €, ISBN 978-3-17-019306-2

Merksätze

  • Forschung wird wirksam, wenn sie in konkrete Entscheidungen übersetzt wird.
  • Gute Pflege verbindet Evidenz, Beziehung und Organisation.
  • Reflexion ist kein Zusatz, sondern Teil professioneller Verantwortung.
Dieses Modul ordnet das Thema begrifflich ein und klärt, welche Konzepte für Forschung und Praxis tragfähig sind.
Bewertung
0 0

Momentan sind keine Kommentare vorhanden.

, um als erster einen Kommentar zu hinterlassen.