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Was haben vom Leben - aus dem Leben was machen Und warum das mit Alkohol und Drogen nicht geht (Rezension)

Was haben vom Leben - aus dem Leben was machen Und warum das mit Alkohol und Drogen nicht geht (Felten, Michael)Blaukreuz-Verlag. Wuppertal 1995, 32 S., geheftet, 3,70 € - ISBN 3-89175-118-4Rezension von: Dr. Hubert Kolling
25. Mai 2013 durch
Was haben vom Leben - aus dem Leben was machen Und warum das mit Alkohol und Drogen nicht geht (Rezension)
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Was haben vom Leben - aus dem Leben was machen Und warum das mit Alkohol und Drogen nicht geht (Rezension)

Was haben vom Leben - aus dem Leben was machen Und warum das mit Alkohol und Drogen nicht geht (Felten, Michael)Blaukreuz-Verlag. Wuppertal 1995, 32 S., geheftet, 3,70 € - ISBN 3-89175-118-4Rezension von: Dr. Hubert Kolling


"Was haben vom Leben - aus dem Leben was machen" lautet der ansprechende Titel einer dünnen Broschüre, mit der sich Michael Felten gezielt an Kinder und Jugendliche wendet, um über die Gefahren des Alkohol- und Drogenkonsums zu informieren. Dem Autor, Beratungslehrer für Drogen- und Suchtprävention, gelingt es dabei sehr gut, das Problem in einer alters- und sachgerechten Art zu thematisieren. Dies kommt vor allem darin zum Ausdruck, dass Michael Felten im Gegensatz zur Verhaltensweise vieler Pädagogen und anderer "Gesundheitsapostel" nicht den mahnenden Zeigefinger erhebt, sondern vielmehr Hinweise und Anregungen in einer jugendgemäßen Sprache über das Erwachsenwerden, über Gefühle und Entscheidungsfindungen für sich selbst und in der Gruppe gibt.

Die ansprechende, mit zahlreichen Illustrationen versehene Veröffentlichung, die Beachtung und wärmste Empfehlung verdient, zeichnet sich insbesondere dadurch aus, dass sie auf knappem Raum und in lockerer Aufmachung

  • eine lebensweltorientierte Skizzierung der emotionalen Problemlagen Heranwachsender mit Ansatzpunkten für eine sinnvolle Bewältigung liefert;
  • die Auseinandersetzung mit den Risiken der in der Altersstufe besonders "aktuellen" Rauschmittel Alkohol und Haschisch nicht verharmlost; und
  • Anregungen zur Entwicklung konkreter Strategien des Nein-Sagens gegenüber Drogengeboten gibt.
  • Schwierigkeiten Chancen, etwas dazu zu lernen, und nicht Anlässe davonzulaufen;
  • Probleme reizvolle Herausforderungen, und nicht Dinge, ohne die das Leben erst schön wäre;
  • Misserfolge Erfahrungen, wie es nicht geht, und nicht Gründe, an sich zu zweifeln; und
  • wirkliches Glück eine Sache, die erarbeitet werden muss und nicht eingenommen oder herbeigeraucht werden kann.

Die schmale Schrift, die sich primär an Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren wendet, bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten, etwa als begleitende Lektüre bei der Behandlung des Themas in Schule und Jugendarbeit, oder als Anregung zur Diskussion in informellen oder themenbezogenen Gruppen Gleichaltriger. Darüber hinaus ist das Heft eine sinnvolle Handreichung für Eltern, Lehrer und andere Multiplikatoren, um das schwierige Thema zu Hause oder in der präventiven Jugendarbeit leichter anzusprechen.

Was haben vom Leben - aus dem Leben was machen Und warum das mit Alkohol und Drogen nicht geht (Rezension)
25. Mai 2013
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