
Es werden viele Abkürzungen erläutert; innerhalb der einzelnen Stichworten gibt es zahlreiche Querverweise; zum besseren Auffinden werden auch verwandte Begriffe aufgeführt.
Pschyrembel® - Wörterbuch Pflege Pflegetechniken, Pflegehilfsmittel, Pflegewissenschaft, Pflegemanagement, Psychologie und Recht (Rezension)
Pschyrembel® - Wörterbuch Pflege Pflegetechniken, Pflegehilfsmittel, Pflegewissenschaft, Pflegemanagement, Psychologie und Recht (Wied, Susanne und Angelika Warmbrunn (Bearbeiter))Walter de Gruyter, Berlin, 2003, 736 S., 222 Abb. und 73 Tab.€, - ISBN 3-11-016948-7Rezension von: Paul-Werner Schreiner
Zwei Kolleginnen - eine Diplompflegepädagogin und eine Lehrerin für Pflegeberufe - haben jetzt nach mehreren Jahren Vorarbeit ein Wörterbuch Pflege herausgegeben - unter dem traditionsreichen Namen Pschyrembel. Etwa 100 Autoren sowie 14 Berater haben an dem Werk mitgearbeitet. Die Herausgeber legen im Vorwort dar, dass sie sich bemüht haben, Stichworte aus dem Pflegebereich zusammenzustellen und die engere medizinische Terminologie mit dem Verweis auf den eingeführten Psychrembel außen vor zu lassen. Diese Grenzziehung ist natürlich nicht immer trennscharf möglich. Die Herausgeber betonen auch, dass das Wörterbuch erst ein Anfang ist, und erheben keineswegs den Anspruch auf Vollständigkeit. Die Nutzer des Wörterbuches werden aufgefordert, auf noch nicht bedachte oder neue Begriffe aufmerksam zu machen.
Es werden viele Abkürzungen erläutert; innerhalb der einzelnen Stichworten gibt es zahlreiche Querverweise; zum besseren Auffinden werden auch verwandte Begriffe aufgeführt.
Einige Inkosistenzen in der ersten Auflage seien angemerkt.
- Bei einigen Begrifflichkeiten ist nicht ohne weiteres einsichtig, weshalb sie unter Oberbegriffen abgehandelt werden - so gibt es z.B. das Stichwort "Pflegeprozess"; die zum Pflegeprozess gehörende Pflegeplanung wird separat abgehandelt, wohingegen bei dem Stichwort "Pflegeziel" nur der Verweis auf das Stichwort "Pflegeprozess" zu finden ist.
- Auch ist nicht einsichtig, weshalb bei einigen der Kurzartikel der Autor genannt ist, bei der Mehrzahl der Beiträge jedoch nicht.