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Florence Nightingale Eine Frau im Kampf für die Menschlichkeit (Rezension)

Florence Nightingale Eine Frau im Kampf für die Menschlichkeit (Vasold, Manfred)Verlag Friedrich Pustet. Regensburg 2003, 264 Seiten, 11 Abbildungen, Hardcover, € 22,-. ISBN 3-7917-1849-5Rezension von: Dr. Hubert Kolling
25. Mai 2013 durch
Florence Nightingale Eine Frau im Kampf für die Menschlichkeit (Rezension)
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Florence Nightingale Eine Frau im Kampf für die Menschlichkeit (Rezension)

Florence Nightingale Eine Frau im Kampf für die Menschlichkeit (Vasold, Manfred)Verlag Friedrich Pustet. Regensburg 2003, 264 Seiten, 11 Abbildungen, Hardcover, € 22,-. ISBN 3-7917-1849-5Rezension von: Dr. Hubert Kolling


Wer sich freilich mit dem abwechslungsreichen und engagierten Leben dieser ungewöhnlichen Frau intensiver beschäftigen möchte, der kann das von dem Sozialhistoriker Manfred Vasold vorgelegte Buch "Florence Nightingale. Eine Frau im Kampf für die Menschlichkeit" zur Hand nehmen. Der Autor, der einem größeren Publikum durch seine Veröffentlichung "Pest, Not und schwere Plagen. Seuchen und Epidemien vom Mittelalter bis heute" (München 1991) bekannt wurde, schildert darin auf spannende und zugleich unterhaltsame Art und Weise das Leben von Florence Nightingale in all seinen Facetten. Die Darstellung ist übersichtlich gegliedert in eine Vielzahl größerer und kleinerer Kapitel, die in chronologischer Reichenfolge biographische Einzelheiten zum Leben und Wirken der für die Pflegegeschichte so bedeutenden Persönlichkeit vorstellen. Wer darüber hinausgehendes Interesse am Thema hat, findet am Ende des Buches eine brauchbare Auswahlbibliographie vor, in der man allerdings das für die Geschichte der Krankenpflege unentbehrliche, von Horst-Peter Wolff herausgegebene zweibändige "Biographische Lexikon zur Pflegegeschichte. Who was who in nursing history" (1997 und 2001) vergeblich sucht.

Abgesehen von diesem Kritikpunkt stellt sich die generelle Frage nach der Bedeutung des Buches, wobei die Antwort durchaus ambivalent ausfällt. Auf der einen Seite ist es zunächst sicherlich zu begrüßen, wenn auf eine pflegehistorisch bedeutende Persönlichkeit aufmerksam gemacht wird. Auf der anderen Seite bringt die Veröffentlichung für die historische Pflegeforschung, zumal sie nicht als wissenschaftliches Werk mit Anmerkungsapparat und Quellenangaben konzipiert ist, wenig Neues. Berücksichtigt werden muss dabei auch, dass über Florence Nightingale bereits fast ein Dutzend Biographien vorliegen, sei es in Beiträgen von Fachzeitschriften oder in Form von Monographien.

Florence Nightingale Eine Frau im Kampf für die Menschlichkeit (Rezension)
25. Mai 2013
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