Unzufriedenheit in der Pflege betrifft alle
Unzufriedenheit in der Pflege betrifft alle Landespflegekammer Rheinland-Pfalz und Institut für Demoskopie Allensbach stellen Ergebnisse ihrer gemeinsamen Umfrage vor Bei der heutigen Pressekonferenz stellte die Landespflegekammer Rheinland-Pfalz in ihrer Geschäftsstelle die Ergebnisse einer Umfrage zur „Situation von Pflegefachpersonen in der Coronapandemie“ vor. Diese wurde im vergangenen Jahr beim Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) in Auftrag gegeben, das seit 1947 zu den renommiertesten Gesellschaften der Meinungsforschung zählt. Während Projektleiter Dr. Thomas Petersen (IfD) zu Beginn der Pressekonferenz die zentralen Ergebnisse der Befragung präsentierte, gaben Dr. Markus Mai (Präsident der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz) und Professorin Brigitte Anderl-Doliwa (Vorständin der Landespflegekammer Rheinland-Pfalz) einen Ausblick über die berufliche Pflege. „Die Umfrageergebnisse zeigen ganz eindeutig, dass die Pflege in einem besorgniserregenden Zustand ist und somit die Sorgen und Ängste der Pflegefachpersonen begründet sind. In Pflegeheimen, Krankenhäusern und ambulanten Pflegediensten herrscht Unzufriedenheit, was vor allem auf die zu hohe Arbeitsbelastung zurückgeht. Daher plädieren wir für staatliche Mittel zur Förderung von Entlastungsmaßnahmen für professionell Pflegende. Zudem müssen wir alles daransetzen, einen noch größeren Personalschwund zu verhindern. Eine finanzielle Unterstützung bei der Reduktion von Arbeitszeit sowie die Förderung von Erholungsmaßnahmen wären hierfür adäquate Mittel. Auch möchten wir an dieser Stelle betonten, dass neben der Intensivpflege und der Langzeitpflege ebenfalls die Situation in der psychiatrischen Pflege wieder stärker in den Fokus geraten muss“, so Anderl-Doliwa. „Die Unzufriedenheit in der beruflichen Pflege wächst. Oft muss sich die Berufsgruppe anhören, dass dies leere Behauptungen seien. Nun haben wir konkrete Zahlen, die genau das belegen. Ein größer werdender Personalengpass in Heimen und Krankenhäus…
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