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Forschungswelten: Call for Abstracts eröffnet

2. Mai 2014 durch
Forschungswelten: Call for Abstracts eröffnet
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Forschungswelten: Call for Abstracts eröffnet

PTHV Vallendar, 4.-5.12.2014
Herausforderungen und Chancen der Pflege (-wissenschaft)


Im Gesundheitswesen wächst, ausgelöst durch eine zunehmende Rationierung personeller und finanzieller Ressourcen und steigenden Qualitätsansprüchen von Betroffenen der Druck, Maßnahmen neben Erfahrungswissen auch durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu begründen. Der Forderung pflegerisches Handeln vermehrt an pflegewissenschaftlichen Erkenntnissen auszurichten steht die Tatsache gegenüber, dass aus Sicht der Wissenschaft die zögerliche Implementation von Forschungsergebnissen beklagt wird.  Wissenschaftliches Handeln und wissenschaftsbasiertes Handeln scheinen unterschiedlichen Logiken zu folgen.  


Das Ziel des sechsten internationalen Kongresses für  Pflegewissenschaft, „Forschungswelten 2014“ ist es, dieses Spannungsfeld zu thematisieren. Dies betrifft vor allem folgende Fragen:
 

  • Wissenszirkulation (Wie viel Praxis braucht die Wissenschaft? Wie viel Wissenschaft braucht die Praxis? Welche Theorien und Modelle sind zur Verbesserung der Implementierung wissenschaftlicher Erkenntnisse leitend?)
  • Herausforderungen und Chancen (Wie kann Forschung in Zeiten struktureller Zwänge gelingen? Wie kann Pflegewissenschaft einen Beitrag zur Versorgungsqualität leisten? Verliert die Disziplin Pflegewissenschaft im interprofessionellen Dialog an Profil?)
  • Pflegewissenschaft/Methoden (Gibt es originäre  Methoden der Pflege- und Gesundheitswissenschaft? Welchen Beitrag leistet die Pflegewissenschaft für die Versorgungsforschung? Was sind relevante Theoriediskurse?)

Wir laden Sie ein, den Kongress mitzugestalten und Abstracts für Vorträge, Workshops oder Posterpräsentationen zu einem der oben genannten Themen bis zum 30.6.2014 einzureichen.

Die Arbeit sollte sich einem der folgenden Bereiche zuordnen lassen:

  1. wissenschaftliche Theorie – und Methodendiskussion, 
  2. Forschungsprojekte (oder empirische Arbeiten),
  3. best practice Projekte.

Folgende formale Anforderungen sind zu beachten:

  • Umfang max. 1500 Zeichen, Zeilenabstand 1,5-zeilig, Arial 11pt
  • Aufbau: Titel; Problemdarstellung; Ziel/Fragestellung; Methode(n), Ergebnisse, Diskussion/Schussfolgerungen/Implikationen 

Die Tagung richtet sich an:

  • Pflege- und Gesundheitswissenschaftler/-innen,
  • Lehrende im Pflege- und Gesundheitsbereich,
  • Auszubildende und Studierende der Pflege- und Gesundheitsberufe sowiesonstige pflegewissenschaftlich interessierte Personen

Expertinnen und Experten aus der Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und der Hebammenkunde sind herzlich eingeladen, Beiträge einzureichen und sich am Austausch zu beteiligen. Die eingereichten Abstracts werden vom wissenschaftlichen Beirat des Kongresses beurteilt. Die Annahme eines Abstracts ist mit einer Veröffentlichung des Beitrags im Tagungsband verbunden.

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2. Mai 2014
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