Forschungswelten 2018 – „Vielfalt leben“: Der Titel war Programm.
Der diesjährige Forschungsweltenkongress zum Thema "Vielfalt leben - Offenheit erhalten. Multiperspektivität und Interdisziplinarität in Pflege - Praxis - Wissenschaft" überzeugte durch eine hohe Bandbreite wissenschaftlicher Beiträge und eine Vielzahl methodologischer Workshops.
Etwa 280 Teilnehmer/innen fanden sich vom 19.-20. April 2018 an der FHS St.Gallen ein und wurden nicht enttäuscht: Neben 18 Keynotes, 36 wissenschaftlichen Vorträgen, 7 Workshops und zahlreichen Postern bot sich den Besucher/innen ein hochklassiges und abwechslungsreiches Programm. So referierten anerkannte Referent/innen wie Udo Kuckartz, Yvonne Ribi, Hanna Mayer, Regula Lüthi und Gabriele Meyer über die Multiperspektivität und Interdisziplinarität in der Pflege und welche Herausforderungen sich daraus für die einzelnen Disziplinen ergeben. Es waren zahlreiche Hochschulen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum mit Vorträgen und Workshops vertreten.
Mit der Keynote von Scott Reeves (University of London) und dem englischsprachigen Workshop von Kolleginnen der Maastricht University machte der 9. internationale wissenschaftliche Kongress für Pflegeforschung seinem Namen alle Ehre.
Besonderen Anklang fanden die angebotenen MaxQda-Workshops von Stefan Rädiker. Von Einsteigern bis hin zu Fortgeschrittenen: Hier konnten sich die Teilnehmer unterschiedlicher Qualifikationsstufen anwendungs- und praxisorientiert in Sachen Software für qualitative, quantitative und Mixed-Methods-Forschung weiterbilden.
Die je fünf Besten des im Vorfeld ausgeschriebenen Förderpreises präsentierten am ersten Kongresstag Ihre Bachelor- und Masterarbeiten. Wer das Rennen machte, wurde im Rahmen des Kongressabschlusses verkündet und schließlich die glücklichen Gewinner mit den Titeln „Best of Master“, „Best of Bachelor“ sowie das beste Poster des Kongresses mit „Best of Poster“ ausgezeichnet. Cornel Schiess von der FHS St.Gallen konnte den wissenschaftlichen Beirat mit seiner Masterarbeit überzeugen und belegte Platz 1. Platz 2 im Best of Master-Verfahren ging an Daniel Koch vom Kantonsspital Aarau, Platz 3 an Petra Schuhmacher von der UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften. Der strahlende Gewinner aus allen eigereichten Bachelorarbeiten war schließlich Philipp Smolka von der Katholischen Stiftungshochschule München, gefolgt von Nicola Putzke von der Universität Heidelberg auf Platz 2. Platz 3 belegte Franziska Schartner, ebenfalls von der UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften. Das beste Poster des Kongresses stammte von Christiane Hildebrandt von der Universität Wien.
Auch dieses Jahr war der Forschungsweltenkongress die Reise wert. Er konnte erneut mit qualitativ hochwertigen Beiträgen überzeugen und diente ebenso als Plattform zum Austausch unterschiedlicher fachlicher Disziplinen, die unter dem Dach der Pflegewissenschaft zusammenkamen.
Falls auch Sie Teil der Forschungswelten sein möchten: Der nächste Forschungsweltenkongress findet 2019 an der Hochschule Osnabrück – Campus Lingen statt. Genauere Informationen finden Sie in Kürze auf unserer Kongress-Website unter www.forschungswelten.info.
Der Kongress Forschungswelten ist der internationale wissenschaftliche Fachkongress der Pflege- und Gesundheitswissenschaften. Er sich an Multiplikatoren aus dem Gesundheits-, Pflege- und Sozialbereich, welche in Forschung und Lehre, Projektentwicklung, pflegewissenschaftlicher Praxis und Pflegemanagement tätig sind, insbesondere: PraktikerInnen und AnwenderInnen aus Pflegeberufen und aus anderen Gesundheits- und Sozialberufen (z. B. soziale Arbeit, Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Hebammen- und Rettungswesen), Fachleute aus Gesundheitseinrichtungen; Führungskräfte und Entscheidungsträger im Gesundheitswesen; Wissenschaftler/innen, Lehrpersonen und Studierende sowie Lehrende aus Hochschulen, Fachhochschulen und Fachschulen.
Das Ziel des Kongress ist es, einen Dialog zwischen den Bereichen Forschung, Management, Lehre und Praxis zu ermöglichen. Beiträge, welche die Perspektiven, grundlegenden Fragen, Konzepte und Projekte der einzelnen Bereiche aufzeigen, sind erwünscht, aber auch der anschließende Dialog. Diese Aspekte spiegeln sich im Call for Abstracts und bei der Auswahl der Arbeits- und Vortragsformen bei der Programmplanung wider. Die Vernetzung der verschiedenen Disziplinen innerhalb der Pflege- und Gesundheitsberufe ist darüber hinaus ein zentrales Anliegen von Forschungswelten. Forschungswelten lädt explizit alle Akteure aus den Bereichen Forschung, Management, Lehre und Praxis ein. Zudem soll ein Austausch zwischen den deutschsprachigen Ländern ermöglicht werden.
Der Kongress wird jährlich von ca. 250-300 Teilnehmer/-innen aus D/A/CH besucht, vornehmlich Pflegewissenschaftler/-innen und Studierende. Mehr als 50 Referent/-innen tragen vor.
Forschungswelten ist eine Kongressreihe unter der Organisation des Verlags hpsmedia. Er findet jährlich wechselnd in Deutschland, Österreich oder der Schweiz statt. Medienpartner des Kongresses ist die Zeitschrift Pflegewissenschaft.
Weitere Informationen:
Verlag hpsmedia
Giessener Str. 2
D-35410 Hungen
Tel.: 0049 (0) 6402/7082-660
Fax: 0049 (0) 6402/7082-669
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