Forschungswelten 2016
3. - 4. März 2016
Katholische Stiftungsfachhochschule München
Pflege- und Gesundheitswissenschaften stehen aufgrund ihrer Entwicklung im Spannungsfeld bezugswissenschaftlicher Ideen- und Forschungstraditionen. Weder scheint bis dato das Originäre der Pflege und Pflegewissenschaft klar formuliert, noch die ihr zugeordneten spezifischen Forschungsmethoden. Wollte man die an den Hochschulen vorgehaltenen Methodenkompetenzen kartieren, so würde eine bunte Landkarte entstehen, die durch die berufsbiografische Herkunft der Forschenden und die Forschungstraditionen der jeweiligen Hochschule bestimmt ist. Gleichzeitig sind auch die Forschungsgegenstände vielfältig und „bunt“.
Forschende stehen vor der Aufgabe, Datenerhebungsmethoden jeweils in Angemessenheit zum Gegenstand zu wählen, zu modifizieren und zu kombinieren, um den Sinn und die Bedeutung des Gegenstandes zu erschließen und Lösungsansätze für forschungspraktische Probleme und Fragen zu finden.
Wie aber kommen beide Aspekte (Methode und Gegenstand) zusammen? Wie kann die Gegenstandsangemessenheit der Forschung gesichert werden? Wie kann der Gegenstand anstelle der Methode Proprium des wissenschaftlichen Handelns werden und sein?
Im Rahmen des 7. Internationalen Forschungswelten-Kongresses sollen Antworten auf diese Fragen gefunden werden. Es sollen Erhebungs- und Auswertungsmethoden, deren Bezug zum Gegenstand und deren Angemessenheit diskutiert werden. Aber es soll auch um konkrete Umsetzungen von pflege- und gesundheitswissenschaftlicher Forschung gehen. Der Kongress Forschungswelten lädt Sie herzlich ein, Beiträge zu folgenden Themen einzureichen:
- Thema 1: Wie lässt sich die Gegenstandsangemessenheit von Datenerhebungsmethoden bestimmen?
- Thema 2: Wie können Methoden/Methodologien sinnvoll kombiniert werden? Welche Möglichkeiten gibt es mit dem Spannungsfeld von Erfahrungswissen und wissenschaftlichem Wissen umzugehen?
- Thema 3: Methodeninnovation: Welche neuen Erhebungs- und Auswertungsmehoden gibt es? Welche Weiterentwicklungen in Diagnostik und Klassifikation gibt es?
- Thema 4: Forschung – ganz praktisch: Welche Erkenntnisse gewinnt man durch die Anwendung multipler Methoden? Inwieweit trägt Forschung zur Verbesserung der Versorgungssituation bei?
Beiträge können als Vortrag, Workshop oder Poster eingereicht werden. Sie müssen sich einem der Bereiche “wissenschaftliche Arbeit”, “Best-Practice-Projekt” oder “Praxisprojekt” zuordnen lassen. Weitere Informationen und Abstracteinreichung
Prof. Dr. Andreas Lauterbach
Verlag hpsmedia
Kongressbüro
Giessener Str. 2
D-35410 Hungen
service@pflege-wissenschaft.info
Tel.: ++49 (0) 6402-7082660
Fax: ++49 (0) 6402-7082669
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