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Aufruf für Interviews: „Erfahrungen von Pflegefachkräften während der Pandemie“

11. April 2022 durch
Aufruf für Interviews: „Erfahrungen von Pflegefachkräften während der Pandemie“
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Aufruf für Interviews: „Erfahrungen von Pflegefachkräften während der Pandemie“

Aufruf für Interviews: „Erfahrungen von Pflegefachkräften während der Pandemie“

Die aktuelle Covid-19-Pandemie wird schon in der Gegenwart als historisches Ereignis von einschneidender Bedeutung wahrgenommen.

In der deutschsprachigen Geschichtsschreibung wurden Pflegende und ihr Alltag sowie Beitrag zur Bekämpfung von Epidemien und Pandemien kaum berücksichtigt. Unter anderem liegt dies darin begründet, dass Pflegende ihre Erfahrungen nicht aufgeschrieben und überliefert haben. Die Hauptrolle in der Geschichtsschreibung spielen Gesundheitsbehörden und ihre Akteur:innen, sowie Wissenschaftler:innen und Ärzt:innen. Die „aufopferungsvolle“ Arbeit der „Krankenschwestern“ wird zwar erwähnt, die Bedingungen der Pflege und die Erfahrungen derjenigen, die Kranke mit guter Pflege versorgt haben, ist bisher kaum Gegenstand der Geschichtsschreibung gewesen.

In der Geschichte von Covid-19 sollen Pflegefachpersonen mit ihren Erfahrungen und ihrer Deutung der Pandemie einen Platz haben, der ihrer „systemrelevanten“ Bedeutung zur Bekämpfung derselben gerecht wird.

Deshalb möchten wir mit Ihnen als Pflegefachpersonen oder Auszubildende im Bereich Pflegefachberufe Interviews führen, in denen Sie uns von Ihren Erfahrungen und dem, was Sie selbst für wichtig halten, erzählen. Hierbei ist es keineswegs notwendig, dass Sie selbst auf einer COVID19-Station gearbeitet haben. Wir möchten auch mit denjenigen sprechen, die wenig direkten Kontext mit COVID19-Erkrankten hatten. Es geht uns darum zu erfahren, wie Ihr Arbeitsalltag durch die Pandemie bestimmt war/ist. Insbesondere sind wir auf der Suche nach Personen, die in der Langzeitpflege arbeiten oder eine Ausbildung absolvieren. Über die Beteiligung von Pflegefachpersonen aus den Nachbarländern Deutschlands würden wir uns ebenfalls freuen.

Die Interviews werden anonymisiert, so dass keinerlei Rückschluss auf Ihre Person oder Einrichtung möglich ist, und in einem Forschungsprojekt analysiert und ausgewertet.

Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Prof. Dr. Karen Nolte
Dr. Nadia Primc

Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften: Prof. Dr. Martina Hasseler

Bei Interesse melden Sie sich bitte unter: befragung@histmed.uni-heidelberg.de


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11. April 2022
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